KI-Wissen · Praxis
Bessere Ergebnisse mit besseren Prompts
Ein Prompt ist die Anweisung an die KI. Mit fünf einfachen Bausteinen wird daraus in Minuten ein Ergebnis, das du direkt weiterverwenden kannst.
Prompt-Baukasten
Baue deinen Prompt in einer Minute
Wähle ein Beispiel oder fülle die Felder selbst aus. Der fertige Prompt erscheint rechts und lässt sich mit einem Klick kopieren.
Deine Aufgabe
Starte mit einem Beispiel und passe es an.
Gib keine vertraulichen Daten ein. Mit einer Business-Lösung wie Langdock nutzt du Prompts datenschutzkonform, mehr dazu auf der Seite Welche Daten darf ich in KI eingeben?
Die Bausteine
Fünf Bausteine für jeden Prompt
Nicht jeder Prompt braucht alle fünf. Je mehr davon du nennst, desto besser trifft die KI dein Ziel.
| Baustein | Wirkung | Beispiel |
|---|---|---|
| Rolle | Die KI weiss, aus welcher Sicht sie antwortet. | «Du bist eine erfahrene HR-Beraterin für Schweizer KMU.» |
| Kontext | Hintergrund macht die Antwort passend. | «Das Unternehmen hat 30 Mitarbeitende und nutzt Abacus.» |
| Aufgabe | Ein klares Ziel liefert ein klares Ergebnis. | «Erstelle eine Checkliste mit 10 Punkten.» |
| Format | Du erhältst das Ergebnis direkt in der richtigen Form. | «Antworte als Tabelle mit den Spalten Massnahme, Aufwand, Priorität.» |
| Grenzen | Länge, Ton und Sprache stimmen von Anfang an. | «Maximal 200 Wörter. Fachbegriffe kurz erklären.» |
Vorher und nachher
Aus einer vagen Bitte wird eine klare Anweisung
Vorher
«Schreib was über KI.»
Nachher
«Schreib eine Einführung in KI für KMU-Geschäftsführende, 300 Wörter, mit drei konkreten Beispielen aus dem Büroalltag. Ton: pragmatisch und verständlich, ohne Buzzwords.»
Praxis-Tipps
Sechs Gewohnheiten für bessere Ergebnisse
Sag der KI, was du brauchst, und frage nach. Gute Ergebnisse entstehen in zwei bis drei Runden, nicht im ersten Versuch.
Gib eine Aufgabe pro Prompt. Bei mehreren Aufgaben nummerierst du sie.
Zeig ein Beispiel, wie das Ergebnis aussehen soll. Damit trifft die KI Stil und Format sofort.
Bitte bei schwierigen Fragen um ein Vorgehen «Schritt für Schritt». Das verbessert Analysen und Entscheidungen.
Lies das Ergebnis immer kritisch durch. Die KI schreibt überzeugend, das ersetzt die Prüfung nicht.
Speichere Prompts, die gut funktionieren, als Vorlage für dein Team.
Der nächste Schritt
Wenn die Grundlagen sitzen
Stil und Format treffen
Füge ein bis zwei Beispiele ein und bitte um ein weiteres im gleichen Stil. Die KI erkennt das Muster.
Komplexe Fragen lösen
Bitte die KI, ihr Vorgehen Schritt für Schritt zu erklären. Das hilft bei Analysen und Abwägungen.
Einmal festlegen, immer nutzen
Ton, Sprache und Regeln, die immer gelten, legst du einmal fest. In Langdock geht das über die Instruktionen eines Agenten.
Häufige Fragen
Fragen zu Prompts
Muss ich für jedes KI-Modell anders formulieren?
Die fünf Bausteine funktionieren bei allen gängigen Modellen. Feinheiten unterscheiden sich, aber mit Rolle, Kontext, Aufgabe, Format und Grenzen liegst du bei Claude, GPT und Gemini richtig.
Wie lang darf ein Prompt sein?
So lang wie nötig und so kurz wie möglich. Für Alltagsaufgaben genügen wenige Sätze. Sehr lange Prompts lenken die KI vom Ziel ab, teile die Aufgabe dann besser in Schritte auf.
Was tun, wenn das Ergebnis nicht passt?
Verfeinere den Prompt im selben Chat: Sag, was fehlt oder was du anders willst. Zwei bis drei Runden führen meist zum Ziel.
Darf ich Kundendaten in einen Prompt schreiben?
Mit einer Business-Lösung wie Langdock und wenn möglich anonymisiert, ja. Alle Details findest du auf der Seite «Welche Daten darf ich in KI eingeben?».
Wie setzt dein Team KI im Alltag gezielt ein?
Discovery buchenoder schreib an info@reutlinger-innovation.ch